Landtagswahl in Mecklenburg Vorpommern

Fazit der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern


Zusammenfassung der Wahl

Die SPD ist aus der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern als knapper Wahlsieger vor der CDU hervorgegangen. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis kamen die Sozialdemokraten am Sonntag auf 30,2 Prozent der Stimmen, gefolgt von der Union, die mit 28,8 Prozent ihr bislang schlechtestes Ergebnis im Nordosten einfuhr. Die mit der SPD regierende Linkspartei (16,8 Prozent) verzeichnete ein ähnliches Ergebnis wie vor vier Jahren, die FDP feierte mit 9,6 Prozent nach zwölf Jahren eine triumphale Rückkehr ins Parlament. Die rechtsextreme NPD schaffte mit 7,3 Prozent erstmals den Sprung in den Landtag. Nach diesem Ergebnis käme eine rot-rote Regierung künftig auf 36 von 71 Sitzen und damit auf die knappste aller Mehrheiten. Eine Große Koalition aus Sozial- und Christdemokraten hätte mit 45 Sitzen eine klare absolute Mehrheit im Schweriner Schloss. Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) äußerte sich am Wahlabend noch nicht zu einer Koalitionsbildung, sondern kündigte für die nächsten Tage "ergebnisoffene Sondierungsgespräche" an. Anschließend werde der SPD-Landesvorstand nach "sachlichen Gesichtspunkten" entscheiden, mit welcher Partei Koalitionsverhandlungen geführt würden. Linkspartei-Landeschef Peter Ritter warb für eine Fortsetzung von Rot-Rot: "Mit uns in der Regierung hat das Land ein antiquiertes Schulsystem überwunden und in der Arbeitsmarktpolitik neue Wege beschritten. Wir wollen die Chance ergreifen, diese Art von Alternativen fortzusetzen."

Die Nazis sind leider auch dabei

Die Rechtsextremen haben im Nordosten 7,3 Prozent der Stimmen erreicht und damit die Umfrageergebnisse vor der Landtagswahl bestätigt. Die NPD hat bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern den Einzug in den Schweriner Landtag geschafft. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis kamen die Rechtsextremen am Sonntag auf 7,3 Prozent der Stimmen. Damit gelang ihnen der Sprung in das zweite deutsche Landesparlament. Zuvor hatte die NPD im September 2004 in Sachsen mit 9,4 Prozent für Aufsehen gesorgt. Aus dem rechtsextremen Spektrum sitzt zudem die DVU im Landtag von Brandenburg.

Trotzdem muss es weiter heißen „Nazis raus“ und dafür kämpfen wir weiter.



SPD 30,2%
CDU 28,8%
Linke 16,8%
FDP 9,6%
Grüne 3,4%
NPD 7,3%
Sonstige 3,9%

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